Kinder und Viren lernen sich erst kennen

Besonders bei Kleinkindern vergeht kaum ein Winter ohne Atemwegsinfektion oder Magen-Darm-Erkrankung. Aber woran liegt die Anfälligkeit?

„Die große Zahl von Atemwegsinfektionen und Durchfallerkrankungen bei Kleinkindern liegt weniger am unreifen Immunsystem als daran, dass Kinder bisher noch keine Erfahrung in der Abwehr dieser meist viralen Erkrankungen gesammelt haben. Den mehr als 100 verschiedenen Virenarten ist das Kind noch nicht begegnet. Und wenn die über den Mutterkuchen mitgeteilte Leihabwehrkraft der Mutter nach den ersten sechs Lebensmonaten versiegt ist, muss das Abwehrsystem des Kindes die Abwehrkräfte gegen diese bisher unbekannten Viren selber neu aufbauen.

Besonders der erste Winter in einer Kindertagesstätte kann für Kinder besonders anstrengend werden – und so natürlich auch für die Eltern. Denn dort sind die Übertragungswege auf engem Raum viel kürzer. Manchmal folgen Krankheiten in dieser Phase dicht aufeinander und die Symptome gehen gewissermaßen ineinander über. In den Jahren danach können Kinder den Krankheitserregern dann schon viel mehr entgegensetzen und erkranken nicht mehr, wenn sie den Erregern erneut begegnen. Diese manchmal als banal bezeichneten Infekte gehen mit Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, Durchfall und oft mit Fieber einher.

Prof. Dr. Hans-Iko Huppertz

Fieber an sich ist kein bedrohliches Zeichen. Ab einer Temperatur von 39,5 Grad Celsius kann man eine Senkung zum Beispiel durch Wadenwickel oder Fieberpräparate erwägen. Unterschieden werden von diesen banalen Infekten schwere Infekte, häufig bakterielle Infekte. Gegen mehrere von ihnen kann man impfen, wie etwa gegen den gefährlichen Keuchhusten oder Erkrankungen durch Pneumokokken. Letztere können eine Lungen- oder Hirnhautentzündung auslösen.”

Prof. Dr. Hans-Iko Huppertz ist Direktor der Prof.-Hess-Kinderklinik am Klinikum Bremen-Mitte. Die Klinik finden Sie mit einem Klick auf Prof.-Hess-Kinderklinik

Damit der Rollator nicht zur Stolperfalle wird

Rollatoren sollen eigentlich beim Gehen helfen. Durch Haltungsfehler werden sie jedoch auch leicht zur Stolperfalle. In einem Forschungsprojekt, an dem der Klinikverbund Gesundheit Nord maßgeblich beteiligt ist, wird aktuell ein Modul entwickelt, das diese Haltungsfehler über Abstandssensoren erkennen und auf sie hinweisen soll. Nun wurde die zweite Entwicklungsstufe erreicht.
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Wie fühlt sich das Alter an?

Wie fühlt sich eigentlich das Alter an? Auf der Gewerbeschau Osterholz (am 5. und 6. Mai im Weserpark) kann man es ausprobieren. Unter Anleitung eines Teams des Klinikums Bremen-Ost dürfen Interessierte am Sonntag, 6. Mai, zwischen 15 und 18 Uhr in den Alterssimulationsanzug „Gert“ schlüpfen.
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Die Bilder von der ANPI

330 Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte und Hebammen haben am 25. und 26. April an der ANPI teilgenommen. Die Jahrestagung des Arbeitskreises für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin der Küstenländer und Berlins findet zum 36. Mal statt – in Bremen mit einer Rekordzahl an Teilnehmern. Hier sind die Bilder.
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Teddys retten und Fragen stellen – Bilder vom Zukunftstag

Teddys beatmen und operieren, den Hubschrauber bestaunen und ganz viele Fragen beantwortet bekommen. 350 Kinder und Jugendliche haben beim Zukunftstag 2018 einen bunten Einblick in die vier Krankenhäuser des Klinikverbunds Gesundheit Nord erhalten. Egal ob Kinderchirurgie, Erste-Hilfe-Kurs, Pflegeschule, Physiotherapie und vieles mehr - durch das große Engagements der Mitarbeiter der Klinika Bremen-Mitte, Bremen-Nord, Bremen-Ost und Links der Weser war Abwechslung garantiert.
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Lärm auf Station: Es geht auch leiser

Auch im Krankenhaus spielt die Geräuschkulisse für Patienten und Angestellte eine wichtige Rolle. Fachkrankenpfleger Andreas Schneider erforscht den Lärm auf der Intensivstation – und hat so für ein Umdenken im Klinikum Links der Weser gesorgt.
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