Türchen #16: Sei kein Räuchermännchen!

Die Folgen des Rauchens werden immer noch unterschätzt. Besonders das Einstiegsalter kann eine Rolle dabei spielen, wie problematisch es einmal für die Lunge wird. Prof. Ukena vom Klinikum Bremen-Ost warnt hinter unserem 16. Türchen außerdem insbesondere vor dem Shisharauchen.

Möglicherweise haben Sie ja auch eins in ihrer Fensterbank stehen. Für viele Menschen gehören Räuchermännchen zu Weihnachten dazu. Prof. Dr. Ukena, Chefarzt der Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin im Interdisziplinären Lungenzentrum des Klinikums Bremen-Ost, geht es aber eher um die echten „Räuchermännchen“ und „Räucherfrauen“ – Menschen, die regelmäßig zu Zigarette, Zigarre oder Pfeife greifen. Die Folgen bekommt Ukena täglich zu Gesicht. „Insbesondere Lungenkrebs und chronische Bronchitis (COPD) nehmen in der Häufigkeit des Auftretens zu. Beispielweise werden pro Jahr circa 500 Patienten mit neu diagnostiziertem Lungenkrebs im Lungenkrebszentrum Bremen-Ost behandelt“, sagt Ukena.

Neben der Lunge könne natürlich auch Herz, Gefäße, Haut und Hirn betroffen sein. Vor allem die Schäden durch das Passivrauchen oder den Schaden, den rauchende Eltern ihren Kindern zufügen können, würden von vielen Menschen häufig noch verharmlost. Aber auch die Menge, die man als aktiver Raucher verqualmt, spielt eine entscheidende Rolle beim Erkrankungsrisiko. „Die Zahl der Zigaretten ist wichtig – noch wichtiger ist jedoch die Dauer des Rauchens. Ein Beispiel: 20 Jahre lang zehn Zigaretten pro Tag sind deutlich schädlicher als fünf Jahre 40 Zigaretten pro Tag“, sagt Ukena. Daraus erkläre sich auch, dass ein frühes Einstiegsalter besonders problematisch werden könne. Auch das Shisha-Rauchen sei keine gesunde Alternative. Im Gegenteil. „Das ist 100 Mal schädlicher als Zigarettenrauchen“, sagt Ukena. Ob E-Zigaretten eine gesündere Alternative sind, werde gerade kontrovers diskutiert. Am wichtigsten sei es aber, überhaupt „den Schalter im Hirn umzulegen“.

Das Lungenzentrum am Klinikum Bremen-Ost finden Sie hier

Türchen #24: Ein gesunder Start ins Leben

Nur zur Erinnerung: An Weihnachten soll die Feier der Geburt des Jesuskindes im Fokus stehen. Ob Maria und Josef damals wohl gewusst haben, dass es gerade auf die ersten Jahre ankommt, wie sich ihr Kleiner so entwickeln wird? Was Eltern gerade bei der Ernährung ihrer Kleinkinder beachten sollten, erklärt Dr. Martin Claßen hinter dem 24. Türchen.
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Türchen #23: Vorsicht vor Mangelernährung!

Wenn das Weihnachtsfest vorbei ist, hält der Gang auf die Waage oft noch eine schöne Bescherung bereit. Wer sich danach dazu entschließt, erst einmal eine Diät zu machen, der sollte jedoch vorsichtig sein.
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Türchen #22: Keine Angst vorm Impfen!

Noch zwei Tage bis Weihnachten. Und jetzt bitte nicht krank werden. Während Infekte nicht ganz zu vermeiden sind, kann man sich gegen die viel gefährlichere Grippe wirksam schützen. Und zwar per Impfung. Warum die Sinn macht, erfahren Sie hinter Türchen 22.
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Türchen #21: Saures macht hungrig!

Wenn bei Ihnen das Weihnachtsfest generell eher weniger gute Laune auslöst, dann versuchen Sie es doch mal mit etwas Saurem. Das soll schließlich lustig machen. Und das stimmt auch, obwohl „lustig“ hier nicht unbedingt für Spaß steht.
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Türchen 20: Lieber Kaffee als Wein!

Na, können Sie den Glühwein noch riechen? Oder haben Sie bereits genug davon? Vielleicht stehen Sie aber auch sowieso eher auf ein klassisches Glas Rotwein. Und das soll sogar gesund sein. Oder etwas doch nicht? Mehr hinter unserem 20. Türchen.
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