Studie zu Sucht unter Fußballern

Der ehemalige Werder-Profi Uli Borowka hat in Zusammenarbeit mit Suchtexperte Prof. Dr. Jens Reimer eine Umfrage zum Thema Sucht in Fußballvereinen auf die Beine gestellt. Hobbykicker und Profis sollen dabei über ihren Umgang mit Alkohol, Drogen und Sportwetten Auskunft geben.

VON TIMO SCZUPLINSKI

Das gemeinsame Bier nach dem Fußballtraining mit Kollegen und feucht-fröhliche Mannschaftsfahrten sind wohl den meisten, die in Fußballvereinen aktiv sind, bestens bekannt. Bisher gibt es jedoch kaum aussagekräftige Informationen in der Zielgruppe der deutschen Fußballvereine über Alkohol- und Drogenkonsum oder auch Spielsucht. Der Verein Suchtprävention und Suchthilfe e.V. des ehemaligen Bremer Fußballprofis Uli Borowka möchte das nun ändern. In Zusammenarbeit und mit wissenschaftlicher Unterstützung von Prof. Dr. Jens Reimer, Direktor des Zentrums für Psychosoziale Medizin am Klinikum Bremen-Ost, hat der Verein eine auf ein Jahr angelegte Studie auf die Beine gestellt.

Gefragt sind nicht nur Leistungssportler, sondern auch Amateur- und Hobbykicker. Mitmachen kann jeder ab einem Alter von zwölf Jahren, der in einer Liga in Deutschland – egal ob Kreisklasse oder Bundesliga – selbst Fußball spielt oder eine Mannschaft trainiert. Wer mitmachen möchte, muss lediglich den Verein angeben, in dem er Mitglied ist. Alle weiteren Fragen kann der Teilnehmer anonym beantworten.

Die Umfrage ist bereits Mitte Februar gestartet worden und läuft noch bis zum 15. Februar 2019. Unter allen angegebenen Vereinen werden nach Abschluss der Umfrage zehn Fußbälle und eine Lesung mit Uli Borowka verlost. Borowka, der in seiner aktiven Zeit selbst unter Alkoholsucht litt, setzt sich seit einigen Jahren für einen offeneren Umgang mit dem Problem Alkoholsucht ein.

Prof. Dr. Jens Reimer

Zur Umfrage geht es unter http://umfrage.uli-borowka.de

Zum Zentrum für Psychosoziale Medizin am Klinikum Bremen-Ost geht es hier

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