Türchen #18: Ruhig Blut!

Eigentlich soll die Adventszeit ja eine gemütliche Zeit sein. Stressig kann sie natürlich doch werden. Geschenke kaufen, etliche Weihnachtsfeiern, die Feiertage mit der Verwandtschaft planen. Da kommt es leicht mal zu Magenschmerzen. Aber wieso schlägt Stress eigentlich auf den Magen?

„In Körperregionen, die in der Stresssituation nicht gebraucht werden, aber viel Energie verbrauchen, wie beispielsweise der Magen-Darm-Trakt, passiert bei akutem Stress erst mal nur noch wenig“, sagt Dr. Dr. Peter Bagus, Chefarzt der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Bremen-Ost. Das Blut werde an anderer Stelle gebraucht. Erst wenn die Anspannung vorüber ist, meldet sich der Magen wieder – mit Hunger.

Bleibt die Anspannung, können Magen und Darm träge werden, die Magenschleimhaut wird schlecht durchblutet und so durchlässiger für die aggressive Magensäure. „Die Darmwand wiederum kann ebenfalls poröser und so anfälliger werden“, erklärt Bagus.

Grundsätzlich könne jedes Organ und jede Körperregion vom Stress in Mitleidenschaft gezogen werden – von den Augen bis zu den Füßen. Und auch die Hormone können verrücktspielen.Stecken wir in einer akuten Stress-Situation, produziert die Nebennierenrinde verstärkt die Hormone Adrenalin und Cortisol. Beide zusammen treiben Blutdruck und Herzschlag in die Höhe. Die Leber liefert Glukose als Energie für die Nervenzellen, Hunger und Müdigkeit werden ausgeschaltet.

Wird der Stress zum Dauerzustand, ist das Hormongleichgewicht massiv gestört. Wir merken es an Magenbeschwerden und Schlafstörungen. Um das Gleichgewicht der Hormone wieder herzustellen, müssen Betroffene nicht unbedingt Medikamente nehmen. Meditations-und Entspannungstechniken oder eine Psychotherapie können nachweislich helfen. Mit der Beruhigung lässt sich der Hormonhaushalt wieder stabilisieren.

Zur Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Bremen-Ost geht es hier

Türchen #24: Ein gesunder Start ins Leben

Nur zur Erinnerung: An Weihnachten soll die Feier der Geburt des Jesuskindes im Fokus stehen. Ob Maria und Josef damals wohl gewusst haben, dass es gerade auf die ersten Jahre ankommt, wie sich ihr Kleiner so entwickeln wird? Was Eltern gerade bei der Ernährung ihrer Kleinkinder beachten sollten, erklärt Dr. Martin Claßen hinter dem 24. Türchen.
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Türchen #23: Vorsicht vor Mangelernährung!

Wenn das Weihnachtsfest vorbei ist, hält der Gang auf die Waage oft noch eine schöne Bescherung bereit. Wer sich danach dazu entschließt, erst einmal eine Diät zu machen, der sollte jedoch vorsichtig sein.
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Türchen #22: Keine Angst vorm Impfen!

Noch zwei Tage bis Weihnachten. Und jetzt bitte nicht krank werden. Während Infekte nicht ganz zu vermeiden sind, kann man sich gegen die viel gefährlichere Grippe wirksam schützen. Und zwar per Impfung. Warum die Sinn macht, erfahren Sie hinter Türchen 22.
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Türchen #21: Saures macht hungrig!

Wenn bei Ihnen das Weihnachtsfest generell eher weniger gute Laune auslöst, dann versuchen Sie es doch mal mit etwas Saurem. Das soll schließlich lustig machen. Und das stimmt auch, obwohl „lustig“ hier nicht unbedingt für Spaß steht.
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Türchen 20: Lieber Kaffee als Wein!

Na, können Sie den Glühwein noch riechen? Oder haben Sie bereits genug davon? Vielleicht stehen Sie aber auch sowieso eher auf ein klassisches Glas Rotwein. Und das soll sogar gesund sein. Oder etwas doch nicht? Mehr hinter unserem 20. Türchen.
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“Bei all dem Pech doch ein Glückspilz”

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Wenn eine Herzklappe ersetzt werden muss, ist eine offene Herz-OP für manche Patienten recht risikoreich. Eine Alternative dazu heißt TAVI. Bei diesem kathetergestützte Aortenklappenersatz (Transcatheter Aortic Valve Implantation) wird die Ersatzklappe mittels Katheter über die Brust oder die Leiste an ihren Einsatzort gebracht und dort entfaltet. Im Klinikum Links der Weser gab es jetzt den 1000. chirurgischen Eingriff dieser Art.
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Wie Hals- und Kopftumore entstehen

Tumore im Mund-, Hals- und Kopfbereich sind bei Männern die fünfthäufigste Todesursache. Aber auch Frauen sind zunehmend betroffen. Wer raucht, viel Alkohol trinkt, sich einseitig ernährt oder seine Zähne schlecht pflegt, für den steigt das Tumorrisiko. Aber auch Viren können bei der Entstehung eine Rolle spielen.
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