Anni ist da! – 1000. Geburt am Klinikum Nord

Die kleine Anni ist auf der Welt. Es war bereits die 1000. Geburt für das Klinikum Bremen-Nord in diesem Jahr. Bevor die Eltern Dörte Kohnert und Stefan Brauer mit ihrer Tochter ins gemeinsame Zuhause nach Bremen-Borgfeld fahren, haben wir die junge Familie auf der Wochenstation besucht.

VON TIMO SCZUPLINSKI (TEXT) UND KERSTIN HASE (FOTO)

 

Anni liegt ganz ruhig in Papas Armen. Ab und zu berühren sich ihre kleinen Hände, während sie vor sich hin schlummert. Anni ist noch eine ganz junge Bremerin, erst am vergangenen Sonnabend, 17. Juni, ist sie auf die Welt gekommen. Es war bereits die 1000. Geburt am Klinikum Bremen-Nord in diesem Jahr – und schon das 1041. Kind. Annis errechneter Geburtstermin war da bereits um ein paar Tage überschritten. „Sie hat sich etwas Zeit gelassen. Sie wollte bestimmt in die Zeitung“, sagt Mama Dörte Kohnert mit einem Schmunzeln und mit Blick auf die 1000. Geburt.

Diese Zahl ist den Borgfelder Eltern Dörte Kohnert und Stefan Brauer aber eher weniger wichtig. Viel wichtiger ist es ihnen, dass ihre Tochter gesund zur Welt gekommen ist. Und das stand während der gesamten Geburt außer Frage. Chefarzt Dr. Wladimir Pauker und das Pflegeteam um die Leitung Michaela Feldmann freuen sich mit der jungen Familie. In der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe steuert man auch in diesem Jahr auf einen neuen Geburtenrekord zu. Im vergangenen Jahr waren es insgesamt 2096 Geburten, so viele wie nie zuvor. Und die 1000er-Marke hat man in diesem Jahr fast zwei Wochen früher erreicht als noch im Vorjahr. Chefarzt  Pauker freut sich, dass immer mehr werdende Eltern sich für seine Klinik entscheiden. Er glaubt, dass die Patientinnen es besonders schätzen, dass man sie so gut es geht unterstützt. „Für uns steht nicht nur die Geburt im Fokus“, sagt Pauker. „Wir möchten den gesamten Weg, für den sich die Familien entscheiden, auch davor und danach so gut es geht mitgehen und für sie da sein.“

Auch im Klinikum Links der Weser, wo sich die zweite Geburtsklinik des Klinikverbundes Gesundheit Nord befindet, ist man mit dem ersten Halbjahr vollauf zufrieden. Bisher gab es dort 1363 Geburten (Stand 19. Juni). Ein ähnliches Niveau wie ein Jahr zuvor. Die Klinikpflegeleitung Michaela Ackermann-Redl rechnet damit, dass man am Ende des Jahres wie im Vorjahr im Bereich der 3000 Geburten liegen wird  (2016 waren es insgesamt 2903 Geburten).

Chefarzt Wladimir Pauker, Dörte Kohnert, Stefan Brauer mit Anni, Klinikpflegeleitung Michaela Feldmann und die stellvertretende Stationspflegeleitung Brigitte Seidelmann (von links).
Einblick in Kreißsaal und Frauenstation der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Klinikum Bremen-Nord. Immer mehr werdende Eltern entscheiden sich für die Klinik von Chefarzt Dr. Wladimir Pauker.

Für Annis Eltern stehen jetzt erst einmal andere Zahlen im Fokus. 2825 Gramm wog ihre Tochter kurz nach ihrer Geburt. 48 Zentimeter ist sie groß. „Sie ist ein zartes Kind“, sagt Mama Dörte Kohnert. Viel Besuch haben sie bisher nicht empfangen. Erst einmal möchten sie sich „genügend Zeit nehmen, um sich in Ruhe kennenzulernen“, sagt Papa Stefan Brauer, während Anni in seinen Armen weiterschlummert.

Direkt zur Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Klinikum Bremen-Nord geht es hier

Das Jahr 2017 begann für die Geburtskliniken der Gesundheit Nord bereits kinderreich. Und vor allem die Zahl der Mehrlinge war in den ersten Wochen des Jahres am Klinikum Bremen-Nord beachtlich. Wir haben damals frisch gebackene Zwillingseltern getroffen. Wie sie die ersten Tage mit ihren beiden Kindern erlebten, hören Sie in der Audioslideshow. Klicken Sie auf das Video oder nutzen Sie folgenden Link: https://gesundmalvier.de/2017/02/09/zwillinge-drillinge-und-zufriedene-patientinnen/

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