Buntes Dankeschön für die Chirurgie

Mit einem bunten Brief hat sich ein Mädchen bei den Ärzten im Klinikum Bremen-Mitte dafür bedankt, dass ihr Papa wieder gesund ist. Tatsächlich schien der junge Familienvater zunächst todkrank, erst eine Operation brachte die große Erleichterung.

VON TIMO SCZUPLINSKI

Vor einigen Tagen kam ein ganz besonderer Brief im Klinikum Bremen-Mitte an. Mit bunten Herzen und einem rührenden Dankeschön bedankte sich darin die Tochter eines Patienten bei Prof. Dr. Hüseyin Bektas, dem Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Onkologische Chirurgie.

 

Verdacht auf Gallenwegs-Krebs

Jener Patient heißt Ezdin Kacar, und er ist heute ein gesunder Mann. Dabei ist es noch gar nicht lange her, da musste der 31-jährige Familienvater mit dem Schlimmsten rechnen. Ezdin Kocar Haut hatte einen auffällig gelben Teint bekommen. Weitere Untersuchungen legten den Verdacht nahe, dass er unter einer aggressiven, bösartigen Erkrankung der Gallenwege leiden könnte. Und bei Kocar und seiner Familie entwickelte sich die schreckliche Vorstellung, dass er womöglich nicht mehr lange zu leben hat.

Nachdem Kacar im Klinikum Bremen-Mitte von Bektas erfolgreich an den Gallenwegen operiert worden war, folgte jedoch die große – sogar für die Ärzte unverhoffte – Erleichterung. „Die Histologie, also die genaue Untersuchung des entnommenen Gewebes, ergab, dass es sich um keinen bösartigen Tumor handelte“, sagt Bektas. Ezdin Kacar litt stattdessen an einer sehr seltenen Gallenwegs-Erkrankung, die aber mit Medikamenten behandelt werden konnte. Bektas: „Der Patient ist damit heute komplett genesen.“

Prof. Dr. Hüseyin Bektas

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