Chemiefabrik Leber: Telefonsprechstunde im Klinikum Bremen-Nord

Bereits heute haben 20 Prozent der Deutschen erhöhte Leberwerte. Tendenz: steigend. In einer Telefonsprechstunde können Betroffene und Angehörige ihre Fragen zu Lebererkrankungen direkt stellen.

Ohne die Leber würde der Körper Giftstoffe, die wir täglich mit der Nahrung aufnehmen, gar nicht loswerden. Fette, Alkohol oder Medikamente werden von ihr verarbeitet, der Stoffwechsel reguliert. Doch was passiert, wenn die Leber erkrankt? Darum geht es in der dritten Runde der Telefonsprechstunde des Klinikums Bremen-Nord am Donnerstag, 19. November, von 16 bis 18 Uhr. Prof. Dr. Ruben Plentz und sein Oberärzteteam der Klinik für Innere Medizin beantworten Fragen zum Thema Leber unter der Nummer 0421 6606 1051. Dabei geht es  vor allem um Leberkrebs, aber es können auch Fragen zu anderen Erkrankungen wie Leberzirrhose oder Leberentzündungen gestellt werden.

Bereits heute haben 20 Prozent der Deutschen erhöhte Leberwerte. Tendenz: steigend. „Dabei nehmen insbesondere Verfettungen der Leber signifikant zu“, sagt Prof. Dr. Ruben Plentz. Vor allem Fast Food und zu wenig Bewegung spielten dabei eine wichtige Rolle – und das nicht nur bei Erwachsenen. „Bereits zehn Prozent der Schulkinder und Jugendlichen in Deutschland sind übergewichtig, sechs Prozent sogar adipös“, sagt Plentz. Viele entwickelten einen Diabetes Typ II oder andere Stoffwechselerkrankungen, die der Leber zusätzlich zu schaffen machten. „Auch das Risiko für Tumorerkrankungen wird so erhöht.“

Wissenswertes zum Thema Leber:

Riesiges Fabrikgelände
Würde man all das, was die Leber leistet, auf eine Chemiefabrik übertragen, dann bräuchte man sehr viel Platz. Genaugenommen wäre ein 40 Hektar großes Fabrikgelände nötig, damit alle Geräte Platz fänden, die das leisten könnten, was die Leber kann. Und das ist vor allem: entgiften und den Stoffwechsel unseres Körpers regulieren.

Wo liegt die Alkoholgrenze?
Abends noch ein Gläschen Wein, oder zwei? Wo liegt die Grenze, um der Leber durch übermäßigen Alkoholgenuss nicht dauerhaft zu schaden? Laut Prof. Plentz sollten Frauen pro Tag nicht mehr als zwölf Gramm Alkohol konsumieren. Das entspricht in etwa 0,3 Liter Bier oder 0,15 Liter Wein. Bei Männern liegt der Richtwert bei der doppelten Menge: also 0,6 Liter Bier oder 0,3 Liter Wein pro Tag – maximal.

Ein 40 Hektar großes Fabrikgelände wäre nötig, um alles darauf abzubilden, was die Lunge in unserem Körper leistet.

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