Leben mit dem Krebs

Die Möglichkeiten in der Krebstherapie haben sich enorm weiterentwickelt. Neben einer höheren Heilungsquote haben viele Betroffene heute oft eine deutlich längere Lebenserwartung, als das noch vor wenigen Jahren der Fall war. Zum Weltkrebstag am 4. Februar haben wir uns mit Experten aus dem Onkologischen Zentrum am Klinikum Bremen-Mitte unterhalten.

VON TIMO SCZUPLINSKI (TEXT) UND KERSTIN HASE  (FOTOS)

In Deutschland sterben jedes Jahr mehr als 200.000 Menschen an einer Krebserkrankung. Die Therapiemöglichkeiten haben sich in den vergangenen Jahren in vielen Bereich aber deutlich verbessert. „Die Behandlung von Tumoren wird immer komplexer. Jeder Fall muss ganz spezifisch betrachtet werden. Und dafür braucht es gebündeltes Expertenwissen aus allen Kliniken“, sagt Prof. Dr. Bernd Hertenstein, Leiter des Onkologischen Zentrums der Gesundheit Nord am Klinikum Bremen-Mitte.

„Die großen Fortschritte in der Krebstherapie führen auch dazu, dass Menschen deutlich länger mit der Krankheit leben können, als das noch vor einigen Jahren der Fall war“, sagt Hertenstein. Der Nachsorge und dem Zusammenspiel zwischen Kliniken und Hausärzten nach einer akuten Krebstherapie komme somit eine immer größere Rolle zu. Mögliche Spätkomplikationen, bei denen ganz andere Organe betroffen sein könnten, rückten neben einer umfassenden Prävention und akuten Therapie in den Fokus. Auch wenn bei vielen Erkrankungen heute noch keine Heilung möglich sei, so verfolge man in der Medizin langfristig das Ziel, dass Krebs ähnlich wie Diabetes oder HIV einmal zu einer flächendeckend chronischen statt tödlichen Erkrankung werde.

2000 Erstdiagnosen im Onkologischen Zentrum pro Jahr

„Wenn man die Therapiemöglichkeiten heute bestmöglich für den Patienten nutzen möchte, dann muss das Klinikum, in dem die Behandlung stattfindet, auch eine gewisse Größe haben“, sagt Dr. Jörg Gröticke, Leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik I am Klinikum Bremen-Mitte.

Prof. Dr. Bernd Hertenstein
Leiter der Onkologisches Zentrums
der Gesundheit Nord
Dr. Jörg Gröticke
Leitender Oberarzt
Medizinische Klinik I

Im Onkologischen Zentrum seien diese Voraussetzungen seit vielen Jahren gegeben. Das Onkologische Zentrum stellt die gemeinsame Plattform für die bereits seit vielen Jahren existierenden Organkrebszentren dar.

Durch die Vielzahl der beteiligten Kliniken gehörte es bereits bei seiner Gründung 2015 zu den größten onkologischen Zentren in Norddeutschland. Pro Jahr werden hier 2000 Krebserkrankungen neu diagnostiziert. Patienten kommen aus dem gesamten norddeutschen Raum nach Bremen. Außerdem kooperiert das onkologische Zentrum auch mit anderen Krankenhäusern in der Region und spezialisierten Universitätskliniken. „Wir bündeln das Expertenwissen, und davon profitiert der Patienten schließlich“, sagt Prof. Dr. Bernd Hertenstein.

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