Mattis ist der erste Patient im Elki

Die ersten Patienten sind ins Eltern-Kind-Zentrum Prof. Hess eingezogen. Der neunjährige Mattis war der erste. Wir haben den Umzug begleitet.

VON TIMO SCZUPLINSKI UND KERSTIN HASE

An Bord des Krankenwagens, der am Sonntagmorgen vor dem Eltern-Kind-Zentrum Prof. Hess (Elki) hält, liegt Mattis. Für den neunjährigen Jungen und seinen Papa Marco Schottke ist es eine kurze, aber aufregende Fahrt – von der alten Prof. Hess-Kinderklinik rüber ins gerade einmal 500 Meter entfernte neue Bremer Kinderkrankenhaus. Mattis, der an Leukämie erkrankt ist und gerade seine zweite Chemotherapie hinter sich hat, ist der erste Patient im Elki. Auf Station 3 der Kinderonkologie werden nach ihm an diesem Tag noch einige weitere Patientinnen und Patienten folgen. Eines der größten Kinderkrankenhäuser Deutschlands hat somit den Betrieb aufgenommen.

Für den Empfang hat das Klinikteam natürlich alles vorbereitet, nicht nur die Dienst- und Patientenzimmer mit allem, was dazu gehört, ausgestattet. Auch bunte Luftballons und Girlanden hängen an den Wänden und Türen. Außerdem bekommt jedes Kind mit einer Stofftiervariante von Krankenhausmaskottchen Fiete einen kuscheligen Begleiter als Umzugshelfer. Die jungen Patienten sollen sich bei aller Aufregung schließlich so wohl wie möglich fühlen. Das Klinikteam tut das schon jetzt. “Die Freude, dass es jetzt losgeht, ist groß“, sagt Johannes Kück vom Team der Kinderonkologie. Und natürlich sei so kurz vor dem Start in der neuen Umgebung auch ein kleines bisschen Nervosität dabei.

Auf dem Gelände des Klinikums Bremen-Mitte ist mit dem Elki eines der modernsten Kinderkrankenhäuser Deutschlands entstanden – mit 170 Betten, rund 400 Beschäftigten und 4.500 Quadratmetern Grundfläche. Es ist ab diesem März die neue Heimat der Prof. Hess-Kinderklinik, der Kinderklinik des Klinikums Links der Weser, der Klinik für Kinderchirurgie- und Urologie sowie der neuen zentralen Kindernotaufnahme. Alle Bereiche arbeiten von nun an unter einem Dach, umständliche Transportwege fallen weg, die Fachbereiche können viel enger zusammenarbeiten. „Das ist ein großer Vorteil – nicht nur für alle Beschäftigten sondern auch für unsere zauberhaften Patientinnen und Patienten“, sagt Chefarzt Dr. Martin Claßen.

Der Umzug ins Elki läuft seit vergangenem Mittwoch, Betten wurden seither transportiert, Medizintechnik installiert, Material- und Medikamentenschränke gefüllt und auch lieb gewonnene Spielsachen aus den alten Bereichen mit ins Elki genommen. Seit Sonntag nun laufen die Patiententransporte. An diesem Montag geht es mit dem Umzug der zentralen Kindernotaufnahme im Erdgeschoss des Elkis weiter. Patienten und Eltern finden diese künftig über einen eigenen Eingang direkt neben dem Elki-Haupteingang.  Bis zum 7. März soll der Umzug abgeschlossen sein. Mattis hat den Umzug jetzt schon hinter sich. In seinem neuen Zimmer hat er nun Zeit, sich von Aufregung und seiner Therapie zu erholen; damit für ihn hoffentlich bald der nächste Umzug ansteht: die Rückkehr nach Hause.

 

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