“Nach zehn Minuten hatte ich die Einladung”

Toni Wilke zog von Rügen nach Bremen, um den nächsten Karriereschritt zu wagen. Im Pflegeteam der Intensivstation des Klinikums Bremen-Nord hat sie ihre neue berufliche Herausforderung und Heimat gefunden.

VON TIMO SCZUPLINSKI

An den ersten Kontakt mit dem Klinikum Bremen-Nord kann sich Toni Wilke noch sehr gut erinnern. Die 24-Jährige hatte gerade ihre Online-Bewerbung an das Krankenhaus gesendet und war danach kurz mit dem Hund vor der Tür.

Als sie zehn Minuten später wieder nach Hause kam und auf den Laptop guckte, „hatte ich bereits eine Einladung zum Bewerbungsgespräch im Postfach“. Und plötzlich wurde der Schritt weg von ihrer Heimat Rügen ganz real. „Ich habe dort bereits ein paar Jahre im Krankenhaus in der Inneren Medizin gearbeitet. Nun wollte ich den nächsten Karriereschritt in ein größeres Klinikum gehen“, sagt die Gesundheits- und Krankenpflegerin. Da ihre Schwester auch in Bremen lebt, war für sie schnell klar, dass die Hansestadt auch ihre neue Wahlheimat werden sollte. Bei der Suche nach einem passenden Job fiel ihr das Stellenangebot für die interdisziplinäre Intensivstation dabei sofort ins Auge. Und später – im ersten Gespräch – wurde schnell klar, dass es passen würde zwischen Toni Wilke und dem Klinikum Bremen-Nord.
Seit Juni 2019 arbeitet sie nun dort. Sie ist in einem Team zuhause, in das zuletzt viele neue Kolleginnen und Kollegen wechselten. So musste nicht nur sie sich an das neue Umfeld gewöhnen, sondern sie war gleich Teil eines größeren Team-Building-Prozesses.

„Das war spannend – aber es wurde uns auch von den etablierten Kollegen leicht gemacht, anzukommen“, sagt Toni Wilke. Besonders das Einarbeitungskonzept lobt die junge Frau, die mit ihrem Freund und ihrem Hund Bruno in der Bremer Überseestadt lebt. Dass die Einarbeitung besonders gut sei, sei ihr bereits im Vorfeld
gesagt worden. „Dass es dann auch tatsächlich so gut war, ist natürlich umso schöner gewesen“, sagt Toni Wilke. Die Praxisanleiter hätten sich viel Zeit genommen, seien immer aufgeschlossen gewesen, das habe die Eingewöhnung sehr beschleunigt. Und so sei sie selbst auch viel schneller eine große Hilfe für das gesamte Team geworden, sagt Toni Wilke zurückblickend.

Auf die gebürtige Rügenerin warteten eine ganze Reihe neuer Aufgaben, mit denen sie bisher in dieser Intensität noch nicht zu tun gehabt hatte: die viel größere Bandbreite an Erkrankungen, auf die sie sich einstellen muss, und deutlich mehr Fälle, in denen es um Leben und Tod geht. „Die vielen Herausforderungen bewältige ich aber fast immer gemeinsam mit den anderen Kollegen. Hier spielt die enge Zusammenarbeit eine sehr große Rolle – gerade in Extremsituationen wie einer Reanimation“, sagt Toni Wilke.

Sie selbst hat die freie Zeit zuhause oft mit Fachliteratur verbracht, um so gut wie möglich
auf den neuen Job vorbereitet zu sein. Jetzt, nach gut einem halben Jahr, fühlt sie sich längst wie zuhause, strebt als nächstes die Fachweiterbildung für Intensivpflege und Anästhesie an. Toni Wilke ist in ihrem neuen Leben außerhalb von Rügen angekommen.

 

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