Rückblick: So lief der Umzug der Intensivstation im Klinikum Ost

Ganz neuer Bau, ganz neue Technik. Die Intensivstation am Klinikum Bremen-Ost ist in Betrieb gegangen. Wir haben den Umzug und die ersten Tage auf der neuen Station begleitet. Ein Rückblick.

VON STEFANIE BECKRÖGE (TEXT) UND KERSTIN HASE (FOTOS)

Die Sonne strahlt durch die hellen Räume der neuen Intensivstation am Klinikum Bremen-Ost, als um exakt 8:25 Uhr der erste Patient aus der alten Intensivstation auf die neue verlegt wird. Von einem Arzt und einer Pflegekraft begleitet wird er inklusive Beatmungsgerät über den Flur ins neue Zimmer geschoben. Dort übernimmt sofort ein weiteres Team der Intensivstation die Verkabelung am neuen Standort. IT-und Medizintechniker sind ebenfalls vor Ort, damit auch mit der neuen Technik alles komplikationsfrei läuft. Es wird geklatscht, der Patient willkommen geheißen, dann geht es wieder in den alten Trakt zum nächsten Patienten. Alle arbeiten ruhig und konzentriert.

„Wir haben die Abläufe in den letzten Wochen genauestens geplant“, sagt Martin Reitzig, Stationspflegeleiter der Intensivstation. Und das mache sich jetzt bezahlt. Ohne Zwischenfälle werden auch die nächsten neun Patienten gebracht. Um 12 Uhr ist der Umzug abgeschlossen. Die Stimmung im Team ist großartig, auch wenn noch überall Kartons herumstehen. Umzug eben. „Ich freu mich so auf das Arbeiten hier!“ sagt Sandra Drobnionka vom Pflegeteam der Intensivstation. Die 25-Jährige war nach ihrer Ausbildung am Klinikum Bremen-Ost zunächst in Berlin tätig. Nun ist sie wieder zurück. „Ohne den Neubau wäre ich nicht wiedergekommen“, sagt sie lachend.

Auch Teamassistentin Helga Hanses ist glücklich. Sie arbeitet bereits seit 25 Jahren auf der Intensivstation erzählt schmunzelnd, dass sie das Thema neue Intensivstation von Anfang an begleitet habe. Aber eine Renovierung im Bestand war nicht möglich. Erst mit einem ganz neuen Anbau ließ sich die neue, deutlich größere Intensivstation realisieren. 2000 Quadratmeter, 8 Doppel-und 9 Einzelzimmer stehen jetzt zur Verfügung. Neue Räume, neue Schränke, ganz neue Technik. Da müssen sich alles erst mal eingewöhnen. Viele Fragen beginnen an diesem Vormittag mit: „Wo ist denn…?“ Umzug eben.

Und wie sieht es knapp zwei Wochen später aus? Ein paar Kartons stehen noch in den Nebenfluren, ansonsten geht alles seinen Gang. „Wir sind froh, dass wir hier sind, den Umzug hinter uns haben und alles gut läuft, aber die Eingewöhnung läuft noch“, sagt Hubertus Rawert, Chefarzt der Intensivstation. Umzug eben.

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