Vorfreude auf die neue Intensivstation

Am Klinikum Bremen-Ost entsteht eine neue Intensivstation. Der Anbau, der direkt an die drei großen Türme grenzt, ist ein Kernprojekt der umfangreichen Modernisierungsarbeiten in dem Bremer Krankenhaus. Nun wird das Richtfest gefeiert.

VON TIMO SCZUPLINSKI
Direkt links neben der Rampe – der Zufahrt für Kranken- und Notarztwagen – entsteht aktuell die neue Intensivstation. Wie sie einmal genau aussehen wird, zeigt die Visualisierung.

 

Wer links an den drei Türmen des Klinikums Bremen-Ost vorbeifährt, kann schon einmal einen Blick in die Zukunft werfen. Dort entsteht nämlich aktuell die neue Intensivstation des Krankenhauses. Stahlbetonstützen ragen einige Meter in die Höhe und tragen den entstehenden Neubau, der direkt an das Krankenhaus anschließt. Seit Februar wird gebaut, bezugsfertig soll die neue Intensivstation im Mai 2020 sein. Nun – am 1. August – wird bereits das Richtfest gefeiert.

„Man kann schon von einer absoluten Turbo-Baustelle sprechen“, sagt Projektleiter Martin Fuhrmann. Binnen weniger Monate ist der Rohbau auf Stützen entstanden, der die neue Intensivstation mit 24 Betten auf eine Höhe mit dem ebenfalls neuen Aufnahmezentrum bringt. Auf insgesamt 2.000 Quadratmetern wird es größere Ein- und Zweibettzimmer geben, das gesamte Umfeld wird deutlich moderner. Hinzu kommt eine direkte Zufahrt für Notarzt- und Krankenwagen.

Der Bau der Intensivstation ist ein Kernprojekt für die umfangreichen Modernisierungsarbeiten, die im Klinikum Bremen-Ost zurzeit laufen. Viele Klinikbereiche und Stationen werden und wurden in den vergangenen Monaten bereits modernisiert. Direkt neben der neuen Intensivstation entsteht im alten Gebäude zudem gerade ein neues Aufnahmezentrum samt Notaufnahme und Aufnahmestation. Wenn die Intensivstation dann 2020 in den Neubau gezogen ist, werden ihre alten Räume zu einer modernen Weaning-Station mit zehn Betten umgebaut. Dabei handelt es sich um eine Spezialstation, auf der Patienten von der Beatmung entwöhnt werden. Der Vorteil für Patienten wie Mitarbeiter: Kurze Wege für Kliniken und Abteilungen, die täglich sowieso in engem Austausch stehen.

„Wir schaffen damit einen funktionalen Verbund mit Vorbildcharakter und optimale Voraussetzungen für eine klinikübergreifende Zusammenarbeit, von der Patienten und Mitarbeiter profitieren“, sagt Krankenhausdirektorin Judith Borsch.

Für Vorfreude auf die neue Intensivstation sorgen die laufenden Bauarbeiten auch im Klinikteam. „Fachlich versorgen wir die Patienten auf dem aktuellsten und höchsten Niveau, bei der räumlichen Situation mussten wir aber zuletzt immer wieder improvisieren“, sagt Chefarzt Hubertus Rawert. Drum sei der Neubau auch ein wichtiges Signal an die Mitarbeiter – und auch ein Ort mit möglicher Anziehungskraft für zusätzliche Fachkräfte.

Seit dem Bau der drei Bettenhäuser in den 1970er Jahren war die Intensivstation bisher noch nicht grundlegend saniert worden. Ohne Ausweichfläche war das in solch einem spezialisierten Krankenhausbereich auch nicht möglich. Mit dem Neubau wird diese Ausweichfläche nun geschaffen. Die Stützen, auf denen der Neubau nun fußt, haben deshalb gewissermaßen eine doppelt tragende Rolle – nicht nur als Grundlage für die neue Intensivstation, sondern auch als Eckpfeiler für eine gute Zukunft des Klinikums Bremen-Ost.

Hier geht es zum Klinikum Bremen-Ost.

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